Der junge Organist Alberto Innocente (Jahrgang 2010) präsentiert ein anspruchsvolles Programm mit Meisterwerken der französischen Orgelliteratur. Auf dem Programm stehen Louis Viernes berühmtes Carillon de Westminster, Jean Langlais’ Nazard aus der Suite française sowie das kraftvolle Finale aus der 1. Orgelsymphonie von Louis Vierne.
Louis Vierne (1870–1937)
Carillon de Westminster
aus Pièces de fantaisie, Suite Nr. 3, op. 54
Jean Langlais (1907–1991)
Nazardo
aus der Suite française
Louis Vierne (1870–1937)
Final
aus der Symphonie Nr. 1 d-Moll, op. 14
Drei Werke voller französischer Klangpracht und Virtuosität: Viernes berühmtes Carillon de Westminster lässt das Glockenspiel der Londoner Westminster Abbey in eindrucksvollen Klangfarben lebendig werden. Langlais’ Nazardo führt mit charakteristischen Farben in die französische Orgelwelt des 20. Jahrhunderts. Den glanzvollen Abschluss bildet das mitreißende Final aus Viernes erster Orgelsymphonie – ein wahres Feuerwerk für die „Königin der Instrumente“.
Alberto Maria Innocente (Crema, Italien, 2010) begann im Alter von zehn Jahren mit dem Orgelspiel, zunächst unter der Anleitung seines Vaters. Anschließend setzte er seine Ausbildung zwei Jahre lang autodidaktisch fort. Derzeit vertieft er seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium „Antonio Stradivari“ in Cremona, wo er Orgel bei Fabio Nava studiert. Darüber hinaus nahm er an Meisterkursen bei Bruno Monsaingeon (November 2025), Matteo Imbruno (März 2026) und Vincent Dubois (August 2026) teil.